Bayerischer Jagdverband

Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild,
weidmännisch jagt, wie sich's gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

Oskar von Riesenthal

Vom Wald auf den Tisch!

Wer gerne Fleisch isst, der muss Jäger sein. Mehr "Bio" geht nicht. Und wenn man ein Leben nimmt und alles vom Tier selbst verarbeitet, dann weiß man Fleisch wieder mehr zu schätzen. Anonym abgepacktes Fleisch, abartig billig auf Kosten von Tier und Landwirten - da vergeht's einem leider.

In 2015 habe ich es endlich gewagt und erfolgreich gemeinsam mit meiner Frau die Jagdprüfung abgelegt. Über ein Jahr wurden wir fundiert bei der BJV Kreisgruppe Würzburg ausgebildet. Der Umstand, nun Jungjäger zu sein, hat meine Sicht auf viele Dinge in der Natur nachhaltig verändert. Das Jagen ist auch für mich blutigen Anfänger, der noch viel zu lernen hat, jetzt schon Passion. Die Nähe zur Natur und den Abläufen in der Natur, die Wechselwirkungen im Ökosystem und die daraus resultierende zwingende Erfordernis der Jagd faszinieren mich. Außerdem esse ich gerne Wild.

Wenn man den Anspruch hat, weidmännisch zu jagen, stets dazu zu lernen und die jahrhundertealten Traditionen der Jagd zu pflegen, muss man die organisierte Jägerschaft unterstützen. Deshalb bin ich nunmehr auch Mitglied im Bayerischen Jagdverband.

Auch in meiner politischen Arbeit habe ich mir vorgenommen, nicht nur die Interessen der von mir vertretenen Landwirtschaft, sondern auch der Jäger zu vertreten und für Ausgleich zu sorgen. Seit 2018 bin ich Schriftführer der Kreisgruppe Würzburg.

Jagen ist gelebter Naturschutz!

Den Lebensraum für die Wildtiere verbessern, die Tiere vor Beunruhigung schützen und den Bestand durch konsequente Raubwildbejagung hegen: Das sind nur einige Beispiele dafür, wie wir Jäger unsere Natur und unsere Kulturlandschaft aktiv schützen.